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Welche Maske ist die richtige für mich?

Medizinische Masken: Wer die Wahl hat, hat die Qual

Bei dem breiten Angebot an Masken ist es nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren. Unterschiedliche Anwendungsgebiete verlangen nach unterschiedlichen Maskentypen. Diese können sich in ihrem Aussehen als auch in Ihrer Schutzfunktion stark unterscheiden. Als Laie kann man sich hier leicht verloren fühlen. Doch keine Sorge, unser kleiner Guide kann Ihnen helfen, die richtige EUMEPRO-Maske für Ihre Bedürfnisse zu finden!

Bei den Masken, die aktuell im Infektionsschutz eingesetzt werden, wird vor allem zwischen drei Maskentypen unterschieden:

  •  Partikelfiltrierenden Halbmaske, bzw. Atemschutzmasken oder FFP-Masken: Diese Masken gehören zu der Produkt-Kategorie „Persönliche Schutzausrüstung“ (PSA).

 

  • Die aus dem medizinischen Alltag bekannten medizinischen Gesichtsmasken, oder auch OP-Masken, Mund-Nasenschutz, Mundschutz: Hierbei handelt es sich um „Medizinprodukte“.

 

  • Nicht medizinische Mund-Nasen-Bedeckung, bzw. Alltagsmaske, Behelfs-Mund-Nasen-Maske oder Community-Maske:Diese sind keine „Medizinprodukte“ und unterliegen in Deutschland keinen geregelten Normen.

 

FFP2 Masken 

Die Abkürzung FFP2 (Filtering Face Piece) ist dank Corona zu einem gängigen Begriff geworden. Sie steht für Masken mit einem hohen Filterschutz, die als Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung gelten. FFP2-Masken sind geeignet für den Einsatz im Gesundheitswesen, und überall dort, wo Fremd- und Eigenschutz gleich wichtig sind.

Wie erkenne ich eine FFP2-Maske?

FFP2-Masken sind vornehmlich weiß und faltbar („Kaffeefilterform“). FFP-Masken sind in Europa nach der EN 149 geprüft und zugelassen. Auf der Maske ist ein Hinweis auf diese Norm zusammen mit der Schutzstufe (FFP1, FFP2 oder FFP3) und einem vierstelligen CE-Zeichen gedruckt. Die vierstellige Nummer identifiziert das Prüfinstitut, welches die FFP2 Masken getestet und zugelassen hat. Die Kennung CE 0757 steht z.B. für das deutsche Prüfinstitut ift Rosenheim. Sitzen FFP2-Masken korrekt und dicht an, bieten sie sowohl hohen Eigen- als auch Fremdschutz. Bei Masken mit Ventil ist der Fremdschutz wesentlich weniger ausgeprägt, da Aerosole teilweise ungefiltert ausgeatmet werden können. Die EUMEPRO FFP2 Masken Comfort werden ohne Ventile gefertigt und sind neben dem Einsatz als Persönliche Schutzausrüstung auch für die Nutzung durch Privatpersonen im Alltag geeignet.

FFP2 Maske Comfort S/L 

EUMEPRO FFP2-Masken werden vollständig in Deutschland gefertigt. Insbesondere für Risikogruppen bietet sich das Tragen der CE 0757-zertifizierten Masken für Eigen- und Fremdschutz auch im Alltag an. Der FFP2 Masken Mundschutz schützt vor Partikeln, sowie vor festen und flüssigen Aerosolen gemäß EN 149.

Neben ausgezeichnetem Schutz durch einen 5-lagigen Aufbau, legt EUMEPRO höchsten Wert auf den Tragekomfort. Mit zertifizierter Hautverträglichkeit und langer Ohrgummi-Ausführung kann die Maske so auch bei längeren Einsätzen getragen werden. Ganz ohne Einschneiden oder Druckstellen.

Zu den FFP2-Masken

Worauf muss ein Hersteller für FFP2-Masken achten? Wie werden FFP2-Masken geprüft?

Wie auch Medizinische Gesichtsmasken müssen FFP-Masken klare Normen einhalten. FFP2-Masken müssen mindestens 94 % und FFP3-Masken mindestens 99 % der Testaerosole filtern. Sie bieten daher nachweislich einen wirksamen Schutz auch gegen Aerosole. Die Prüfnorm EN 149 ist, gemeinsam mit dem CE-Kennzeichen und der vierstelligen Kennnummer der Benannten Stelle, auf der FFP-Maske aufgedruckt. Fehlt diese Norm oder weicht sie ab, handelt es sich womöglich um eine billige, unzureichend getestete Maske aus China. Besondere Vorsicht gilt auch bei Masken mit der CE-Kennzeichnung: CE2163.

Die FFP2 Profimasken von EUMEPRO werden durch das das deutsche ift Rosenheim geprüft und tragen das CE-Kennzeichen CE0757. Dieses bestätigt eine exzellente Filterleistung von 99% beim 3 Minuten Paraffin-Aerosol-Test.

 

Medizinische Schutzmasken und OP-Masken

Ebenfalls mit fünf Lagen können die medizinischen Schutzmasken von EUMEPRO aufwarten. Sie bieten eine ähnlich hohe Filterleistung wie die FFP2-Masken und punkten mit einem sehr hohen Tragekomfort. Der Eigenschutz wird jedoch etwas niedriger eingestuft im Vergleich zu FFP2-Masken. Das liegt an den etwas höheren Werten für die „nach innen gerichtete Leckage“. Ursprünglich als Medizinprodukt für Krankenhäuser und Arztpraxen entwickelt, verhindern sie, dass Tröpfchen aus der Atemluft des Arztes in offene Wunden eines Patienten gelangen. Sie schützen daher vor allem dritte Personen vor ausgeatmeten infektiösen Tröpfchen des Mundschutzträgers. Weniger bekannt, doch ebenfalls weit verbreitet ist die Nutzung von OP-Masken in der Lebensmittelindustrie, um die Kontaminierung von Lebensmitteln zu vermeiden. Sie sind Friseur, Physiotherapeut oder arbeiten in einem Nagelstudio? Dann ist dies die richtige Maske für Sie. 

Wie erkenne ich eine OP-Maske?

Wie eine medizinische Gesichtsmaske aussieht, kennen viele aus Arztpraxen wie beispielsweise beim Zahnarzt. Sie ist während der aktuellen Pandemie auch eine der am häufigsten getragene Masken zum Schutz vor Corona. Normalerweise bestehen medizinische OP-Masken aus einem mehrlagigen fließartigem Stoff, der rechteckig verarbeitet und mit zwei Ohrschlaufen versehen wurde. Ein Nasenbügel aus Metall sorgt für einen enger anliegenden Sitz. Die typische OP-Maske ist auf der Außenseite blau und auf der Innenseite weiß. Weil vielen Menschen das blaue Design nicht gefällt, bietet EUMEPRO schlichte Masken in reinem weiß an. 

Weiße OP-Maske Typ IIR / II

Mit einer Filterleistung von 99,9% für Staphylococcus aureus ATCC 6538 bieten die weißen EUMEPRO OP-Masken Typ IIR und Typ II einen hohen Schutz. Wie ihr Name schon verrät, sind sie bestens geeignet für den Einsatz im medizinisch-operativen Kontext. Aber auch im Alltag punkten sie durch einen angenehmen Tragekomfort. Keime können die drei chirurgischen Lagen nur sehr schwer durchdringen. Dass die Maske dabei angenehm zu tragen ist, versteht sich bei EUMEPRO von selbst. 

Zu den OP-Masken

 

Worauf muss ein Hersteller für OP-Masken achten? Wie werden OP-Masken geprüft?

An Medizinprodukte werden besondere Ansprüche gestellt. Sie müssen daher der europäischen Norm EN 14683 genügen. Dafür müssen Hersteller ein erfolgreiches Nachweisverfahren durchführen, um zu belegen, dass ihre Produkte allen gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Erst dann können Hersteller die Medizinischen Masken mit dem CE-Kennzeichen versehen und sie in Europa frei vertreiben.

Medizinische Gesichtsmasken von EUMEPRO wurden vom Hohenstein Institut gemäß EN 14683 geprüft und als Typ II und IIR zertifiziert. Die Filtrationseffizienz liegt bei 99,9%, die Durchatmung bei 20 Pa/cm². Die Masken sind vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als Medizintechnik Produkt Klasse 1 zugelassen. 

 

Community Masken und Alltagsmasken

Solange Corona Teil unseres Alltags ist, müssen wir uns und andere so gut es geht schützen. Ob in der Schule, auf der Arbeit, im öffentlichen Verkehr oder einfach nur beim Einkaufen – unsere Community-Masken sind hierfür ein bequemer Begleiter. Atmungsaktiv, fünf-lagig und auf Ergonomie geprüft bieten sie einen ausgezeichneten Tragekomfort. Sie sind für den täglichen Einsatz geeignet. Da sie nicht als medizinische Masken gelten, dürfen sie nicht im medizinischen Kontext genutzt werden. 

Fast hätten die Alltagsmasken von EUMEPRO den Standard EN 14683 als Medizintechnik Produkt Klasse 1 erfüllt. Sie filtern geprüft 93,8% aller 3 Micron Partikel. Die Medizintechnik Produkte Norm fordert 95%. Das eine Prozent machen die EUMEPRO Community Masken allerdings dank leichter Atmung und tollem Tragekomfort locker wett – sicherer als Stoffmasken ist sie allemal. Diese erreichen oft nur eine Filterleistung von unter 50%.

Zu den Community-Masken

 

Wie unterscheidet sich eine OP-Maske von einer FFP-Maske oder Alltagsmaske?

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte schreibt hierzu:

  • Medizinische Gesichtsmasken haben klar definierte Filtereigenschaften und dienen vor allem dem Fremdschutz. Die Eigenschaften der Medizinischen Masken sind per Gesetz und technischer Norm definiert und müssen von Herstellern eingehalten werden. Die Masken werden industriell hergestellt. Anders als Alltagsmasken bestehen sie immer aus mehrlagigen Kunststoffen mit bestimmten Eigenschaften und beinhalten ein spezielles Filtervlies („Meltblown Vlies“) eingebettet zwischen zwei Schichten anderen Materials.

 

  • FFP-Masken sind, wie OP-Masken, immer aus besonderen, filternden Vliesen hergestellt. Bei diesen Masken sind die Filtereigenschaften anhand der klaren Vorgaben von Normen geprüft und nachgewiesen. Die Masken haben, wie auch Medizinprodukte, ein spezielles gesetzlich vorgeschriebenes Verfahren durchlaufen, bevor sie in Europa auf den Markt gebracht werden dürfen.

 

  • Alltagsmasken dagegen haben in Deutschland keine durch Normen festgelegten Filtereigenschaften und unterliegen keiner entsprechenden Gesetzgebung. Sie können aus handelsüblichen Stoffen gefertigt werden.

 

EUMEPRO Masken im Vergleich

 

FFP2 Maske Comfort S/L

 

Medizinische Schutzmaske

 

Weiße OP-Maske Typ IIR/II

 

Community Maske

 

Aufbau

 

5-lagig FFP2 5 Lagen FFP-Shape 3 Lagen chirurgisch 5 Lagen

Typ

 

Persönliche Schutzausrüstung Medizintechnik Produkt Klasse 1 Medizintechnik Produkt Klasse 1 Community Maske

Filterleistung

 

>99% (3 Min Paraffin-Aerosol) >99% (3 Min Paraffin-Aerosol) >99,9% (Staphylococcus aureus ATCC 6538) 94% (Staphylococcus aureus ATCC 6538)

Atemwiderstand

 

40 PA/cm² 47 PA/cm² 20 PA/cm² 45 PA/cm²

Zertifizierte Hautverträglichkeit

 

DIN EN ISO 10993 DIN EN ISO 10993 DIN EN ISO 10993 DIN EN ISO 10993

Ohrgummi Ausführung

 

Kurz (S) Lang (L), maxi Komfort Uni, hoher Komfort Uni, hoher Komfort Uni, hoher Komfort

 

Wie trage ich eine Maske richtig?

Ob FFP2, OP oder Community Maske: Für einen optimalen Schutz muss die Maske gut passen und über Mund, Nase und Wangen sitzen. Die Ränder der Maske sollten eng anliegen, damit möglichst wenig Luft an der Maske vorbei ein- und ausgeatmet wird. Damit das gelingt, müssen Sie den eingearbeiteten Nasenbügel sanft an die Form der Nase andrücken. Ein Bonus: Brillenträger reduzieren dadurch auch, dass ihre Brille beschlägt. Durch ein Anpassen der Ohrschlaufenlänge (z.B. Knoten) können Sie ebenfalls einen dichteren Sitz erreichen.

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